Herzlich willkommen auf meinem neuen Blog! Ich freue mich, dass du den Weg hierher gefunden hast. Mit diesem Blog starte ich ein persönliches Projekt: Ich möchte meine Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven rund um Technologie, Gesellschaft und Wohlbefinden teilen. Als jemand, der seit drei Jahrzehnten in den Bereichen IT, Telekommunikation und IoT unterwegs ist, habe ich viele spannende Entwicklungen miterlebt – von den Anfängen des Mobilfunks bis hin zu aktuellen Fragen rund um Daten, KI und Konnektivität. Doch dieser Blog soll mehr sein als reine Technik. Mir geht es auch darum, Brücken zu schlagen: zwischen Innovation und Menschlichkeit, zwischen beruflicher Effizienz und persönlichem…
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„Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“ Das steht nicht als Deko im Grundgesetz, sondern als Arbeitsauftrag: Parteien sollen Interessen bündeln, Konflikte sichtbar machen, Lösungen entwickeln – und Mehrheiten organisieren, auch dann, wenn es unbequem wird. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_21.html Das klingt erstmal selbstverständlich, ist aber in der Praxis der eigentliche Stresstest der Demokratie. Denn „Willensbildung“ ist nicht dasselbe wie „Stimmungsmanagement“. Wenn Parteien nur noch das sagen, was ohnehin gut ankommt, dann werden sie zu Echokammern – und genau das untergräbt ihre verfassungsrechtliche Funktion als Vermittler zwischen Gesellschaft und Staat. Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt diese Mittlerrolle sehr klar: In einer…
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Windkraft – ein wirtschaftlicher Wind in Selbstverwaltung Die Machbarkeitsstudie zur ökologischen und technischen Umsetzbarkeit von Windkraft in Wettenberg bietet den idealen Auftakt, um Bürger*innen und Gewerbetreibende transparent einzubinden. Windkraft birgt nicht nur ökologisch großen Nutzen – klimapositiv und nachhaltig –, sondern kann auch erhebliche Einnahmen für die Gemeinde generieren. Kommunale Haushaltsentlastung am Beispiel Simmerath (Eifel) Durch Windkraft erzielte Einnahmen ermöglichten Simmerath den Bau eines familienfreundlichen Schwimmbads mit zwei Becken sowie moderner Sport- und Betreuungsinfrastruktur – ohne Grundsteuererhöhungen für Familien. „Hätten wir diese Einnahmen nicht, müssten wir die Grundsteuer für eine vierköpfige Familie … um rund 500 Euro pro Jahr erhöhen“ – so Bürgermeister Bernd…
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Berlin, 4. September 2025 – In einem eindringlichen offenen Brief appelliert der Deutsche Naturschutzring (DNR) an Bundeskanzler Friedrich Merz, sich entschieden gegen eine mögliche Verzögerung des EU-Klimaziels für 2040 zu stellen. Hintergrund: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird vorgeworfen, eine Entscheidung im zuständigen EU-Umweltrat zugunsten der Debatte im Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs zu verschieben – eine Strategie, die als taktisch gefährlich und blockierend betrachtet wird 1. Deutschlands Verantwortung: Handeln statt Zögern Der DNR reib sich deutliche Worte: Eine Verschiebung des Beschlusses zum 2040-Ziel würde Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit der EU schwächen – und zwar just im Gedenkjahr des Pariser Klimaabkommens. Deutschland müsse als wirtschaftlicher Motor Europas eine führende…
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Vorwärts in die Vergangenheit? Markus Söder, CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident, präsentiert kurz vor dem Start der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) seinen 10-Punkte-Plan „Ja zum Auto, Ja zum Autoland Deutschland“ – und zeigt damit: Der Blick der Union verläuft rückwärts und trägt das Risiko, Deutschlands Automobilindustrie ins Aus zu katapultieren . Die zentralen Forderungen – ein Katalog der Illusionen Zukunft oder Status quo? Der fatale Rückfall in alte Zeiten Dieser Plan lässt jegliche Vision vermissen. Während andere Länder konsequent auf Elektromobilität und emissionsfreie Antriebe setzen, hält die Union verzweifelt am Verbrenner fest – aus Angst um kurzfristige Wählergruppen, nicht aus strategischem Weitblick. Dabei tun deutsche…
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Der Gedanke ist provokant: Sollten wir die Wissenschaft einfach bis 2029 in Kurzarbeit schicken? Karsten Königsfeld stellte diese Frage in einem Facebook-Beitrag – und traf damit einen Nerv. Sein Argument: Wenn die Politik Wissenschaft ohnehin ignoriert, egal ob es um Fleischkonsum, Klimapolitik, Sozialstaat oder Asylpolitik geht, dann könnte man die Kosten gleich sparen. Immerhin rund 40 % weniger Ausgaben. Der Zynismus ist bewusst gewählt, denn die Botschaft ist klar: Wissenschaft hat in unserer Gesellschaft derzeit nicht den Stellenwert, den sie bräuchte. Meinung statt Erkenntnis Wir erleben, dass „eine Meinung zu haben“ oft mehr Gewicht hat als wissenschaftliche Erkenntnis. Politische Entscheidungen orientieren sich zunehmend an Klientelinteressen,…
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Bewährte, reife Technologien – der „Werkzeugkasten“ ist voll Forschung & Innovation – „Zukunftstechnologien“, aber nicht Voraussetzung Nein, wir brauchen keine reine Technologierevolution – wir brauchen Einsatz: Argument “Technologie-Offenheit”: Ein Ablenkungsmanöver? Technologie‑Offenheit wird oft als Tugend verkauft – aber allzu oft ist es ein Vorwand dafür, sich an alte Strukturen zu klammern: Beispiele für den entschlossenen Einsatz heute Fazit: Genug Technologie – jetzt zählt Entschlossenheit
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Vom Baum-Umarmer zur Bratwurst-Ikone Markus Söder ist der lebende Beweis dafür, dass Politik auch als Comedy-Format funktioniert – nur leider ohne Pointe. Erinnern wir uns: Da stand er plötzlich im Wald, umarmte Bäume und verkündete seine neue Liebe zum Klimaschutz. Kaum war die Kamera aus, machte er weiter wie immer: Autobahnen statt Artenvielfalt, Kohle statt Konsequenz. Der Baum hatte wohl mehr Substanz als sein Bekenntnis. Rücktrittsdrohung, die keiner ernst nimmt Legendär auch: Söders großspurige Ankündigung, er trete zurück, falls die Atomkraftwerke nicht abgeschaltet würden. Heute? Kein Mensch redet mehr davon. Er selbst schon gar nicht. Seine „Drohungen“ sind so verlässlich…
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Als Robert Habeck am 25. August 2025 bekanntgab, dass er sein Bundestagsmandat zum 1. September zurückgeben wird, markierte das nicht bloß eine persönliche Neuorientierung, sondern einen stilprägenden Abschied eines Politikers, der verkörperte, was wir uns heute viel zu selten wünschen: einen Versöhner, Brückenbauer, jemanden, der Gemeinsamkeiten suchte statt Gegensätze zu verschärfen. Ein großer Staatsmann geht – und hinterlässt ein Ideal Habeck benennt klar, warum er sich zurückzieht: Er will Abstand vom eng gewordenen Korsett des Berliner Politikbetriebs gewinnen, um erst wieder empfangen zu können – und nicht bloß weiterzusenden . Anschließend plant er eine wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland, etwa am Dänischen Institut für Internationale…
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Deutschland will modernisieren, endlich. Mit dem Sondervermögen »Infrastruktur und Klimaneutralität« sollen 500 Milliarden Euro in die Zukunft des Landes fließen. Ein großer Wurf? Leider nicht. Wer genauer hinschaut, erkennt: Es ist ein überfälliger Schritt – aber einer, der viel zu zaghaft bleibt. Jahrzehnte der Unterlassung rächen sich Die Bundesrepublik hat ihre Substanz verschlissen. Straßen, Schienen, Stromnetze und Schulen – überall zeigt sich der Preis jahrzehntelanger Sparpolitik. Die Produktivität stagniert, die Konjunktur lahmt, und gleichzeitig wundern wir uns über wachsende Standortprobleme. Dass jetzt mehr Geld fließen soll, ist gut – aber viel zu spät und zu wenig. 42 Milliarden pro Jahr…
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Der Leserbrief von Herrn Lenz beginnt wie ein leidenschaftliches Plädoyer für attraktive Radwege – doch überraschenderweise kommt er zu dem Schluss, dass der aktuelle Bestand ausreichend sei. Genau diese Wendung reizt zu einer fundierten Gegenposition: Die genannten Gefahren wie Flickenteppiche, kreuzungsbedingte Risiken und dominanter Autoverkehr sind keine Gründe gegen, sondern für eine verbesserte Fahrradinfrastruktur. Diesen Ansatz stützen Städte weltweit – und auch wissenschaftliche Daten. Internationale Erfolgsbeispiele Kopenhagen Paris – großes Radwegenetz zahlt sich aus Mit dem Plan vélo 2015–2020 investierte die Stadt 150 Mio. €, verdoppelte das Radwegenetz, unterstützte E-Bike-Käufe und baute Fahrradparkplätze. Das Ergebnis: ein Anstieg des Radverkehrs um 47 % zwischen…